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DIN-Normen +VDI


Bereits 1968 wurde die DIN 18041 ‚Hör-
amkeit in kleinen bis mittelgroßen Räumen'
als Planungs- und Beurteilungsgrundlage für
die raumakustische Gestaltung an Arbeitsplät-
zen oder in Zuhörerräumen verabschiedet.
Danach sollte die mittlere Nachhallzeit in
Abhängigkeit des Raumvolumens (Geltungs-
bereich 125 m³-1000 m³) zwischen 0.6-0.9 s
betragen.

Im Zuge der zunehmend modernen Architek-
tur, die von hochverglasten Fassaden, Sicht-
betonflächen (Bauteilkühlung) und Naturstein-
böden begleitet wurde bzw. wird, konnten
bzw. können die Soll-Werte der DIN 18041
ohne spezielle akustische Vorkehrungen kei-
nenfalls eingehalten werden. Dies veranlasste
1990 auch den Normenausschuss des VDI,
mit der VDI-Richtlinie 2569 ‚Schallschutz
und akustische Gestaltung im Büro' ein Regel-
werk zu veröffentlichen, das den Stand der
Technik in Büro- und Kommunikationssituatio-
nen formuliert. Hiernach sollen in Büroräumen ausreichende Absorptionsflächen A vorhanden sein. Nach VDI 2569 gilt für das Verhältnis der erforderlichen Absorptionsfläche zum Raumvolumen: 0.30 - 0.35 [1/m]

Beispiel: Beträgt das Volumen eines Büro-
raumes 100 m³, so sollte hier eine zu 100 %
wirkende (äquivalente) Absorptionsfläche
von 30 bis 35 m² vorhanden sein.

Hinsichtlich optimaler Bedingungen in Kom-
munikationsräumen wird in VDI 2569
auf die Vorgaben der DIN 18041 verwiesen.